Tourismus Stadt Emmendingen (Druckversion)

Emmendingen und Ortschaften

Die Große Kreisstadt Emmendingen hat etwa 29.000 Einwohner und wird aufgrund ihrer Lage gerne als das Tor zu Schwarzwald und Kaiserstuhl bezeichnet.  Neben der Kernstadt gehören die Ortsteile Mundingen, Windenreute, Maleck, Kollmarsreute und Wasser zum Stadtgebiet.

Emmendingen wurde erstmals 1091 urkundlich erwähnt, doch vermutlich gab es hier bereits im 7. Jahrhundert eine alemannische Siedlung. Im Jahr 1415 kam Emmendingen an die Markgrafen von Baden und erhielt 1418 das Marktrecht. Markgraf Jakob III. von Baden-Hachberg war es, der Emmendingen im Jahr 1590 schließlich das Stadtrecht verlieh.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt im 18. Jahrhundert, als Goethes Schwager Johann Georg Schlosser als Oberamtmann in Emmendingen wirkte und mit seinen Reformen die Grundlagen zur Industrialisierung der Stadt legte. Es folgte der Anschluss an die Bahnlinie Offenburg-Freiburg 1845 und die Ansiedlung vieler großer Betriebe, welche die Einwohnerzahl stark anwachsen ließen.

Heute ist Emmendingen das Mittelzentrum des gleichnamigen Landkreises. Besucher der Stadt schätzen den Charme der historischen Altstadt, die attraktiven Einkaufsmöglichkeiten, die namhaften Kultureinrichtungen, die kulinarischen Erlebnisse sowie die großen Feste, Märkte und Musikfestivals.

 

Kollmarsreute

Kollmarsreute, das 1385 erstmals schriftlich erwähnt wurde, ist eine jüngere Ausbausiedlung. Um 1400 gehörte es zum Emmendinger Bann und auch später immer zur Emmendinger Vogtei in der Markgrafschaft. In der Reformationszeit wurde es wie die ganze Markgrafschaft evangelisch und zählt zum altbadischen Grundstock des Großherzogtums und des Landkreises Emmendingen. Der ursprüngliche Siedlungskern lag in der Nähe der heute dort gelegenen Altdorfhalle. Wegen der vielen Elzhochwasser wurde der Ort weiter nach Osten verlegt, entlang der heutigen Hauptstraße.

Kollmarsreute ist heute fast übergangslos mit der Stadt Emmendingen zusammengewachsen und hat rund 1.800 Einwohner. Durch die Neubaugebiete Herrschaftsacker, Vier-Jauchert und Leimenacker wird sich Kollmarsreute in den kommenden Jahren deutlich vergrößern.

Maleck

Maleck wurde 1341 erstmals genannt. Das Kloster Tennenbach hatte in Maleck einen großen Hof, der Keimzelle des Ortes sein könnte. Malecks Geschichte spielte sich ganz im Rahmen der Markgrafschaft Hachberg ab, zu deren Emmendinger Vogtei es später zählte.

In Maleck, in dem heute 422 Einwohner leben, gibt es ein schönes Dorfgemeinschaftshaus, welches für verschiedene Veranstaltungsmöglichkeiten (wie Familienfeste, Kultur-, Vereins-, Firmen-, Sport- oder Politikveranstaltungen) zur Verfügung steht. Informationen zu freien Terminen dort, erhält man im Bürger- und Ortschaftsamt Maleck.

Mundingen

Die erste schriftliche Namensnennung war im Jahre 1147. 1813 zählte Mundingen 681 Einwohner und war wegen des Anbaus von Hanf und Kohl bekannt. Ein Weiler von Mundingen ist Wöpplinsberg. Bei der Wöpplinsberger Kapelle befindet sich einer der schönsten Aussichtspunkte Emmendingens.

Der Weinbauort Mundingen hat derzeit ca. 1.950 Einwohner. Wer sich für Mundingens reiche Geschichte interessiert, kann auf der Ortschaftsverwaltung die Mundinger Chronik in zwei Bänden erwerben.

Wasser

Wasser wurde 1419 als „Uff dem Wasser“ erwähnt. Als Teil der Markgrafschaft Hachberg wurde es in der Reformationszeit evangelisch und gehörte schon immer zum badischen Amt Emmendingen. 1817 erlangte die Landgemeinde Wasser, die bis dahin ein Teilort von Kollmarsreute war, die kommunale Eigenständigkeit. Zu diesem Zeitpunkt lebten in Wasser 182 Einwohner_innen.

Dann stieg die Einwohnerzahl langsam an;heute hat Wasser etwa 1.700 Einwohner. Sehenswert sind die 1898 erbaute Wiesenbrücke über die Elz, das 1921 gebaute Wasserer Wehr sowie die überdachte Holzbrücke über die B3-Umfahrung.

Windenreute

Windenreute wurde erstmals im Jahre 1094 schriftlich erwähnt. Der Ort stand schon seit Beginn des 14. Jahrhunderts in Verbindung mit den Markgrafen von Hachberg auf der benachbarten Hochburg. Er gehörte zur markgräflichen Vogtei Emmendingen, wurde mit dieser evangelisch und zählte im 19. Jh. im Oberamt Emmendingen zum alt-badischen Grundstock des Großherzogtums.

Windenreute war für seinen Obstanbau, vor allem Zwetschgen, bekannt. Derzeit hat es ca. 1.690 Einwohner_innen.

Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt

Die Fußgängerzone lädt sowohl zum Einkaufen als auch zum Flanieren und Entspannen ein. In den inhabergeführten und liebevoll eingerichteten Geschäften stehen der Kunde und eine individuelle Beratung noch im Mittelpunkt. Lassen Sie sich in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants kulinarisch verwöhnen und genießen Sie die besondere Atmosphäre.

Mit der Galerie Merk verfügt Emmendingen über ein Einkaufszentrum, welches das vielfältige Einkaufsangebot um Filialen namhafter Mode-, Drogerie-, und Einzelhandelsketten ergänzt. Sowohl die Fußgängerzone in der Innenstadt als auch die Galerie Merk erreichen Sie vom Busbahnhof aus in wenigen Minuten, was eine angenehme und stressfreie Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht.

Sie finden in der Innenstadt auch ein gutausgebautes Netz an öffentlichen Toiletten. Über die im Plan verzeichneten WCs hinaus gibt es in der Hebelstraße und auf dem Bergfriedhof neue "Toiletten für Alle". Park- und Toilettenplan zum Ausdrucken

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